"Ey - das Blumengesteck sieht aus wie von ner Beerdigung."
"Also ich finde das total schön!"
"Ist Dein Vater nicht Bestatter?"
"...ja..."
Freitag, 1. Juli 2016
Montag, 20. Juni 2016
Psychologen sterben nie aus
Stellen Sie sich vor, Sie wachen morgens auf und das erste was Sie sehen, sind die Gesichter wildfremder Menschen über ihrem Kopf, die sie beobachten und beurteilen:
"Ach und die dicken Beinchen...der verschlafene Blick, süß und die dünnen Haare... ach und die werden so schnell groß"
Was all die Neugeborenen wohl denken, wenn Sie der Welt vor die Nase gehalten werden?
Psychologe hätte ich werden sollen.
"Ach und die dicken Beinchen...der verschlafene Blick, süß und die dünnen Haare... ach und die werden so schnell groß"
Was all die Neugeborenen wohl denken, wenn Sie der Welt vor die Nase gehalten werden?
Psychologe hätte ich werden sollen.
Samstag, 18. Juni 2016
Bitte kommen Sie nicht herein - wir können nix für Sie tun!
"immer in Gedanken zu Lächeln, erhält dem Gesicht die Jugend."
dieses Zitat steht draußen fett an der Fensterscheibe des Kosmetiksalons um die Ecke.
Bin jetzt nicht ganz sicher, ob das so schlau war....
Oder die richten die sich speziell an Kunden, die Lächen nur ausm Keller kennen...?
dieses Zitat steht draußen fett an der Fensterscheibe des Kosmetiksalons um die Ecke.
Bin jetzt nicht ganz sicher, ob das so schlau war....
Oder die richten die sich speziell an Kunden, die Lächen nur ausm Keller kennen...?
Freitag, 10. Juni 2016
Jobfail
Steht der Chef vor meiner (Radio) Studioscheibe und richtet sein Handy wie ne Fernbedienung auf mich:
"Kennen Sie Sony Woman?"
"....äh, Chef, ich bin Moderatorin hier - ich arbeite für S..........."
"Kennen Sie Sony Woman?"
"....äh, Chef, ich bin Moderatorin hier - ich arbeite für S..........."
neulich bei der Arbeit....
"warst Du gestern noch da, als die Blaskapelle gespielt hat?"
"Blaskapelle? Wo?"
"Aufm Klo"
Ja. Es handlet sich hier um einen Tatsachenbericht. Es spielte eine Blaskapelle auf dem Klo.
...wo auch sonst...?
"Blaskapelle? Wo?"
"Aufm Klo"
Ja. Es handlet sich hier um einen Tatsachenbericht. Es spielte eine Blaskapelle auf dem Klo.
...wo auch sonst...?
Mittwoch, 8. Juni 2016
einfach machen
Feierabend. Jetzt eben noch ein Getränk am Späti holen und dann ab nach Hause.
Praktisch - vor der Tür stehen zwei Herren mit Bier und Zigarrette und haben sich was zu erzählen.
"Seid ihr so lieb und passt eine Minute auf mein Fahrrad auf, frage ich?"
Natürlich sind sie so lieb. Als ich wieder rauskomme, höre ich Wortfetzen ihres Gesprächs:
"ach ich mach das jetzt erstmal und dann ma gucken."
Das klingt nach einem super Ansatz für mich also sage ich im Wegradeln: "Ja. Einfach machen! Egal was es ist."
Die beiden lächeln und wiederholen entschlossen: "Ja genau! Einfach machen!"
Daran können wir uns gar nicht oft genug erinnern - wenn Du was machen möchtest, von ganzem Herzen, dann machs.
Was soll denn passieren? Das Schlimmste was passieren kann ist, dass Du es NICHT machst.
Und wenns nicht klappt, dann machste halt was anderes. EINFACH MACHEN.
Praktisch - vor der Tür stehen zwei Herren mit Bier und Zigarrette und haben sich was zu erzählen.
"Seid ihr so lieb und passt eine Minute auf mein Fahrrad auf, frage ich?"
Natürlich sind sie so lieb. Als ich wieder rauskomme, höre ich Wortfetzen ihres Gesprächs:
"ach ich mach das jetzt erstmal und dann ma gucken."
Das klingt nach einem super Ansatz für mich also sage ich im Wegradeln: "Ja. Einfach machen! Egal was es ist."
Die beiden lächeln und wiederholen entschlossen: "Ja genau! Einfach machen!"
Daran können wir uns gar nicht oft genug erinnern - wenn Du was machen möchtest, von ganzem Herzen, dann machs.
Was soll denn passieren? Das Schlimmste was passieren kann ist, dass Du es NICHT machst.
Und wenns nicht klappt, dann machste halt was anderes. EINFACH MACHEN.
Donnerstag, 26. Mai 2016
die Labertasche
die arme Frau nebenan auf dem S-Bahnsitz. Der Typ, der mit ihr die Doppelbank teilt, redet ohne Pause. Es fällt mir irgendwann auf, weil sie NIE etwas sagt. Er redet einfach. Von seiner Frau und dem Job und dass das ja so und nicht so und drunter und drüber, hier und da und traraa - SIE hat KEINE Chance etwas zu sagen.
Manchmal ist eine kleine Gesprächs...also Monologpause. Es könnte ihm auffallen, dass sie das Gespräch nicht weiter voran treibt (und vielleicht tut es das auch) aber er redet einfach wieder drauf los. So als hätte sie ihn was gefragt.
Das geht echt lange so - immner wenn ich mein Ohr auf die zwei richte quatscht er. Ohne Punkt und Komma. OHNEPUNKTUNDKOMMA.
Ich denke, dass SIE bestimt froh ist, dass an der nächsten Station Ende ist. Da kommt die Durchsage
"Sehr verehrte Fahrgäste - wegen eines (hab ich nicht verstanden) verzögert sich die Fahrt um mindestens zwanzig Minuten"
Ich hätte ihr am liebsten einen Rettungsring zugeworfen aber manchmal muss es wohl so sein. Da darf man dem Nachbarn sein Schicksal zumuten.
Wär ich sie gewesen, hätte ich ihn höflich gebeten, den Sabbel zu halten. Aber ich bin nicht sie und was weiss ich schon. Vielleicht fühlte sie sich ja auch gut unterhalten. Immerhin hat er mich ja auch inspiriert hier über ihn zu schreiben. Also: danke labernder Typ aus der S-Bahn. Für die vielen Worte, von denen ich mir zum Glück keins gemerkt habe.
Manchmal ist eine kleine Gesprächs...also Monologpause. Es könnte ihm auffallen, dass sie das Gespräch nicht weiter voran treibt (und vielleicht tut es das auch) aber er redet einfach wieder drauf los. So als hätte sie ihn was gefragt.
Das geht echt lange so - immner wenn ich mein Ohr auf die zwei richte quatscht er. Ohne Punkt und Komma. OHNEPUNKTUNDKOMMA.
Ich denke, dass SIE bestimt froh ist, dass an der nächsten Station Ende ist. Da kommt die Durchsage
"Sehr verehrte Fahrgäste - wegen eines (hab ich nicht verstanden) verzögert sich die Fahrt um mindestens zwanzig Minuten"
Ich hätte ihr am liebsten einen Rettungsring zugeworfen aber manchmal muss es wohl so sein. Da darf man dem Nachbarn sein Schicksal zumuten.
Wär ich sie gewesen, hätte ich ihn höflich gebeten, den Sabbel zu halten. Aber ich bin nicht sie und was weiss ich schon. Vielleicht fühlte sie sich ja auch gut unterhalten. Immerhin hat er mich ja auch inspiriert hier über ihn zu schreiben. Also: danke labernder Typ aus der S-Bahn. Für die vielen Worte, von denen ich mir zum Glück keins gemerkt habe.
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