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Montag, 26. März 2012

Was haben wir nur früher ohne Internet gemacht?

"Was haben wir nur früher ohne Internet gemacht?"
Diese Frage hab ich mir ja schon öfter gestellt aber nun kann ich sie beantworten. NICHTS.
Wir haben NICHTS gemacht. Ich weiß das ganz genau, denn ich hatte dieses "ohne Internet" nun 8 Wochen lang. Da merkste erst mal wie hilflos Du bist, wenn Du Dir beispielsweise ne Pizza bestellen willst. Oder nen Schuster um die Ecke suchst.
Andererseits kann NICHTS ja auch ganz schön sein. Es soll Menschen geben, die verbringen einige Tage im Kloster, um mal NICHTS zu tun. Die haben sich das allerdings auch freiwillig ausgesucht. Mein NICHTS kam eher so aus dem NICHTS. Wie das bei Telekommunikationsunternehmen schon mal vorkommt, dass es im entscheidenden Moment an der Kommunikation scheitert.
Aber nun reicht es auch. Ich bin ja wieder on, wie man wohl in der Jugendsprache sagt. Voll drin und total am Netz. Dabei wär das fast wieder schief gegangen. Denn der von mir so sehnlich erwartete Telekommunikationsmitarbeiter (langes Wort, noch längere Leitung) kam zu früh. Zu FRÜH! Gibt es sowas noch? Demnächst will mir noch einer erzählen, er hätte bei Schlecker nen glücklichen Mitarbeiter gesehen.

Mittwoch, 6. April 2011

Dienstag, 4. Januar 2011

Das neue jahr mit Resten vom Alten...

Huch,
schon wieder ein Jahr um. Also: Herzlich Willkommen! Wer nicht mehr weiß, was er Silvester gemacht hat, findet es vielleicht hier. Toi Toi Toi


http://www.smsvongesternnacht.de/

Montag, 5. Juli 2010

belauscht.de

Wer sich und den Menschen in seiner Umgebung zuhört, wird belohnt. Viele kleine Alltagsgespräche zusammengefasst im Internet, zusammengetragen von hörenden Menschen.

Beispiel:

Wuppertal, Klotzbahn. In einem Fotogeschäft.
Kunde mit einem Bilderrahmen in der Hand: “Gibt es den hier auch im Querformat?” Verkäufer (nimmt dem Kunden den Rahmen aus der Hand und dreht ihn um 90 Grad): “Gerade reingekommen.”

Laboe an der Ostsee.
200 Jungs in Leder und Kutte machen Mittagspause während einer Ausfahrt und haben ihre schweren Motorräder auf dem Dorfplatz verteilt. Eine ältere Dame, klein und gebückt, kommt mit ihrem Rollator des Weges. Sie bleibt mit der Laufhilfe an meinem Stiefel hängen. Sagt höflich: “Entschuldigung.” Sie hoppelt weiter und wir hören dann noch: “Och, da hätte ich beinahe einen Rocker überfahren!”  MEHR DAVON HIER

Mittwoch, 12. Mai 2010

Tschüß Facebook

Neulich habe ich es getan. Ich habe mein Facebook-Konto gelöscht. Einfach so. Wobei...das stimmt nicht ganz. Denn so einfach geht das gar nicht. Da muss man schon ein bisschen googlen um die Löschfunktion zu finden. Von Facebook selbst dürfen wir da keine Hilfe erwarten. (War ich deswegen so lange dabei?) Ich habe mich jedenfalls verabschiedet von einem unsinnigen Zwang täglich schauen zu müssen, was mich ohnehin in den meisten Fällen nicht interessiert. Wenn sich X gerade die Zähne putzt, oder von Y schlimmere Details aus dem Badezimmer bekannt gemacht werden, will ich das eigentlich gar nicht wissen. Und ich selbst weiß auch nichts Klügeres zu berichten, das einzig Kluge ist dann nur NICHTS zu schreiben. Langweilig. Also: weg mit Facebook.
Ja, ich gebe zu, es ist auch einsam ohne die virtuelle Verwandschaft und ich gehöre wohl nun offiziell zu einer Randgruppe. Freiwillig. Exotischer wär nur, würde ich auch mein Handy abschaffen.

Hätte ich mein Facebook-Konto noch, würd ich jetzt nachschauen, ob jemand meine Abwesenheit bemerkt hat, mich vermisst. Aber ich hab ja kein Konto mehr bei Facebook.

Scheiße.