Sonntag, 24. September 2017

"GEH WÄHLEN"

Wie oft haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen den Aufruf gehört und gelesen:
 "Geh Wählen!" Dass es wichtig sei und all das. Wer es nicht tut, ist ein Assi etc...

Auch heute am Wahltag sehen wir die sozialen Medien voll von Aufrufen, wählen zu gehen und Bildern von Menschen, die es schon getan haben.

Ich komme nicht umhin mich zu fragen, was mit den Menschen ist, die gewählt haben NICHT zu wählen. Auch sie haben eine Wahl getroffen. Davon kann und wird jeder halten, was er will.
Ist es nicht auch eine legitime Wahl?
Was bringt uns dazu, die eine Wahl als "gut" und die andere als "schlecht" zu verurteilen?
Immerhin könnte es ja sein, dass sich sogar ein, zwei Leute bewusst dazu entschieden haben, KEIN Kreuz zu machen. (Jaja....vielleicht sind es auch nur eineinhalb...ziehen wir es einfach in Betracht.)

Warum ist der Drang in uns so groß, aller Welt sagen zu müssen, dass er eine Wahl hat und gleichzeitig einen Teil der Wahlfreiheit auszugrenzen?

Wenn wir unseren Mitmenschen nicht zutrauen, eine individuelle Wahl und Entscheidung zu treffen, dann sind all die Aufrufe ohnehin nutzlos.

Was übrig bleibt, ist ein Blick auf die Wahl, die jeder für sich ganz persönlich und eigenverantwortlich getroffen hat, wenn er sich vor der Wahlurne fotografiert. Ich erspare uns ein Foto von mir im Wahllokal. Oder auf dem Sofa. Oder vor dem Briefkasten für die Briefwahl. Das ist nämlich eigentlich ganz schön öde...und am Ende trägt jeder sowieso für sich selbst die Verantwortung für das, was er getan oder nicht getan hat.

Ich HABE eine Wahl getroffen. Ganz bewusst und trage dafür die Verantwortung. Das verstehe ich unter Wahlfreiheit.
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Es ist nach 18 Uhr. Ich ergänze:

nun nach der Wahl haben die Leute auf einmal "falsch" gewählt.
Was ist nur aus "geht wählen-egal was" geworden..?

Freitag, 10. März 2017

Seite 110 oder der ungünstigste Moment

Wie nett...da kommt der Kollege in mein Radiostudio, um mir einen Artikel über Yoga zu zeigen. Im weitesten Sinne. Der Artikel steht im aktuellen Playboy.
20 Sekunden, bevor ich mein Mikrofon für die nächste Moderation öffne, der GEWALTIGE FEHLER.

Ich blättere um.

(warum ich das besser gelassen hätte, sieht man in voller Größe auf Seite 110)



was ich mich schon immer gefragt habe. Wieso haben wir hier eigentlich ein PLAYBOY Abo?

Donnerstag, 2. März 2017

Freude ist Silber – Krise wird Gold



Kannst du dir vorstellen, dass alles, was passiert, genau im richtigen Moment passiert?
Ob du bis zum Hals verliebt bist oder in der Krise steckst.
Beides kommt genau dann, wenn du es brauchst.
„Wer braucht denn Krisen?!“ könnte deine Antwort sein.
„Du.“ Ist meine.
Wir alle brauchen Krisen. Genauso wie die Höhepunkte, den Jubel, Freudentaumel und all das schöne Zeug. Das eine funktioniert nur mit dem anderen.
Wie lernen wir, was     l e i c h t     bedeutet?
Indem wir wissen, was     s c h w e r    ist.
Wir brauchen den Gegenpol, um uns in unserer Welt zurechtzufinden.
Im Buch „Gespräche mit Gott“ hat der Auto Neale Donald Walsch ein schönes Beispiel:
Stell Dir vor, du bist Licht und befindest dich in einem Raum voller Licht. Du wirst keine Ahnung haben, wer du bist. Bis einer kommt, und das Licht ausmacht.
Deswegen brauchen wir die Krisen, die Dunkelheit. Damit wir erkennen können, wer wir sind.
Deswegen freu dich doch mal über die nächste Krise. Sie wird dich voran bringen.
Ob im Job oder privat.
Also, lasst uns auch die Krise feiern und zack, wird Gold draus.


Mittwoch, 8. Februar 2017

da liegt ein Mann unterm Pult...

Tatort Radiostudio:

Auftritt Redakteur:
"Frau, Strauß, Du weisst, dass da ein Mann unter deinem Pult liegt?"

Antwort Mann (Techniker) unterm Pult:
"anders könnte sie gar nicht arbeiten."

 

Donnerstag, 2. Februar 2017

wenn der Zug längst abgefahren ist.....

Anruf an der Rezeption:

"Sie bieten doch einen Abholservice an. Mein Zug kommt 17 Uhr 30 an - halb sechs.
Das wär toll, danke."

"Wann kommt der Zug? 17 Uhr 30? Um diese Zeit kommt hier kein Zug an."
"Oh, die Info hab ich gerade bekommen."
"Um halb kommt kein Zug! Nur 28 oder 31."


......nicht auszudenken, Sie hätte die falsche Zeit notiert...

Montag, 9. Januar 2017

"für kein Geld der Welt möchte ich jetzt in der Südsee sein."

Wow, Leipzig!
Sowas habe ich noch nie vorher gesehen.
Ein ganzer Park voller Schneemänner - auf jeder Wiese neben den Wegen mindestens 20 bis 30!

Schneemänner, Katzen, Schweine, Hasen, Könige....ganz wundervoll.
Meine Freundin Anett bringts auf den Punkt:

"für kein Geld der Welt möchte ich jetzt in der Südsee sein."

Clara Park Leipzig