Freitag, 11. Dezember 2015

Wenn Männer Liebesbriefe schreiben


Fundort: Halle (Saale)

Freitag, 4. Dezember 2015

Warum Du Dir gut überlegen solltest, Dich mit dem Chef auf Xing zu befreunden...

offenbar hat mein Chef auf Xing gesehen, das ich demnächst Geburtstag habe. Ich sage nicht, dass es der soundsovielste ist. Schlimm genug, dass er es weiß. Wieso geht überhaupt Xing damit hausieren?
"Frau Strauß! Jetzt beginnt der Herbst." war der erste Satz von - ich bin sehr sicher - sehr sehr vielen dieser Art. Denn seitdem läuft er ständig an meinem Arbeitsplatz vorbei und zeigt mir 4 Finger per Hand.

Also los Chef: zeig mal, was Du drauf hast! Oder war das etwa schon alles?!


Und nein - es wird keinen Kuchen geben. Backen kann ich nicht. Aber ich bin ja noch jung - ich kanns ja noch lernen.



Montag, 30. November 2015

ein Mensch ist ein Mensch ist ein Mensch

manchmal finden wir uns in Situationen wieder, die uns gar nicht gefallen. Und keiner weiss so recht, wie es dazu kam, dass plötzlich zum Beispiel alle sauer aufeinander sind. Kennste? Ja klar. Kennt ja jeder. Weil's menschlich ist.

Gestern war so eine Situation. In einem Moment sitzen wir zu Dritt friedlich so in der Gegend herum und zack - auf einmal herrscht dicke Luft im Raum.
Mehrere Menschen - mehrere Sichtweisen. Und der Witz ist: jeder hat Recht.

Da kannste mal an Dir selbst abmessen, wie groß die Kluft ist zwischen "ich fühle mich gelassen und erleuchtet" und "ich BIN gelassen und erleuchtet." Da passt meist noch n guter Meter Bauzaun dazwischen.

Mein ganz persönliches Fazit nach solchen Situationen: Danke für die Erfahrung. Jetzt übe ich Loslassen.

und LECK MICH AM .... wir sind Menschen. Da darf man ja wohl auch mal ein Gefühl fühlen dürfen, oder was?
Stell Dir mal vor, Du bist glücklich und Dir will einer erklären, dass das aber nix mit Erleuchtung zu tun hat...ja dann, meine lieben Freunde, bin ich erst mal ne Weile glücklich und der Rest kommt dann eben morgen.


Donnerstag, 26. November 2015

AUF oder AB?

 neulich bei der Arbeit.

ich: "na, was machste?"
er: "nix - muss hier mal was abreißen." (hantiert mit Zetteln herum)
ich: " ABreißen...langweilig. Reiß doch lieber was AUF!"
er: "ja, konnt ich ja bis jetzt nicht, Du warst ja nicht da."


Dienstag, 24. November 2015

ganz viel Liebe

Dienstag Morgen im Büro. Draußen ist es noch dunkel - wir schauen aus dem Fenster und gerade geht im Kaufhaus gegenüber das Licht an und macht den Blick frei auf eine ganze Etage voller CDs.
Meine Kollegin seufzt und sagt "ach, da würde ich gerne mal durchgehen und dann rausgehen, ohne zu bezahlen. Aber das geht ja leider nicht."
Ich: "Bald ist doch Weihnachten, was wünscht Du Dir denn?" Sie: "Ganz viel Liebe."
Na, dafür brauchen wir doch kein Kaufhaus. Ist doch alles da.

Donnerstag, 12. November 2015

LL - Lustiger Leopard

Hab heute früh eine Hose mit Leopardenmuster angezogen. Jedes Mal, wenn ich jetzt an mir runtergucke, muss ich lachen.
Okay - die anderen auch - aber das darf  man dann nicht so eng sehen.

Mittwoch, 4. November 2015

Schmetterlinge im Bauch

Der Mann in der S-Bahn wacht langsam auf. Er hat einige Stationen in seinem Sitz geschlafen. Jetzt öffnet er die Augen, guckt mich an und sagt:
"Scheiß Nachtschicht. Ich arbeite am Flughafen auf dem Rollfeld. Jetzt hab ich Flugzeuge im Bauch - früher waren es mal Schmetterlinge. Aber die gibt es ja nicht mehr."

"Nee, nee, natürlich gibt es die noch. Sie müssen nur mal wieder richtig hingucken."
"Jetzt wo Sie es sagen. Hier sind Sie ja. Direkt vor meiner Nase in der S-Bahn."

Siehste. Guten Flug.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Du siehst aus....

ER: "Frau Strauß - Du siehst heute irgendwie konservativ aus."
ICH: " konservativ?!"


ICH zu IHR: "seh ich heute konservativ aus?!"
SIE: "Nee. Du siehst aus wie Frau Strauß."



Montag, 26. Oktober 2015

Gespräche mit Zuckerguss


neulich in irgendeinem Büro in Deutschland ...


Kollegin 1 zu Kollegin 2: "So, meine Zuckermaus..."
Kollegin 3: "Oh, ich möchte auch eine Zuckermaus sein."

Kollegin 1: "Zuckermäuse gibt's nur in meinem Team."
Kollegin 3: "Was darf ich dann sein?"

Kollegin 1: "Du bist meine.... Zuckerschnecke."
Kollegin 3: "Schön. Ich mag Schnecken eh viel lieber."


aus mir unbekannten Gründen, fühle ich mich leicht überzuckert. 

Freitag, 23. Oktober 2015

Facebook-Abstinenz

vor 30 Tagen habe ich mir selbst eine Facebook-Sperre verordnet.
30 Tage ohne "Posten" - "Gucken" - "Kommentieren" - "Nachrichten lesen" - "Liken"


Was ich alles verpasst habe, lesen Sie hier:




























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Mittwoch, 21. Oktober 2015

DANKE

DANKE. Sag es laut und deutlich, wenns Dich überkommt (eine Empfehlung)
Das macht nämlich Spaß (eine Erfahrung)


Hatte ich vor Kurzem Besuch bei der Arbeit.
Eine Schulklasse. Und dann passierte, was seinerzeit nur Piloten erleben durften:
Es gab Applaus. Und besser, etwas, was Piloten mutmaßlich nie erleben (jedenfalls nicht mit Passagieren): es gab eine UMARMUNG. Das war super. DANKE.


pP.s.
das mit dem Applaus lasst mal besser sein - wegen dieser Sache mit dem Größenwahn, weisste?



Freitag, 25. September 2015

Worte ohne Worte

"Oh ich könnte heute..."
"Ja! Ich auch!"
"Echt?!"

Alles geklärt.



Freitag, 11. September 2015

Einfach schön

Es gibt kaum etwas Berührenderes, als wenn dich ein Kind mit offenem Herzen anlächelt.
Das haut mich jedes Mal aus den Socken. Richtig super!




Donnerstag, 10. September 2015

Sonntag, 6. September 2015

Wetterweisheiten

Ich liege im Zelt. Anfang September. 3 Schlafsäcke und diverse Pullis kalt ist es und es regnet. Ein Yogafestival. Jaja...so kann es laufen... Das ist wohl die Lektion: "stell dir vor es regnet und du hast trotzdem Spaß."

Nebenan kämpft mein Yoganachbar in seinem Zelt mit den Widrigkeiten des Wetters:

"weißte was gut ist?"

"Nee."

"Dass es nicht schneit."

Aha. So geht also Lachyoga.

Montag, 31. August 2015

Holy Shit!?

Der Griff in die Nachttischschublade: Check - alles da. Plus x




Donnerstag, 27. August 2015

ABFALL

vorhin an nem Abfalleimer vorbeigegangen, da ist mir aufgefallen, wie schön das Wort ABFALL ist.
Das wollen doch immer alle - das was von ihnen abfällt. Fallenlassen. Wenn wir jetzt noch erkennen, was nach dem ABFALL übrig bleibt, können wir unsere Sorgen auch gleich in die Tonne hauen.


Ende der Philosophiestunde.

Dienstag, 25. August 2015

Freude ist...

wenn der Postbote Dir eine Postkarte von deiner besten Freundin bringt, wenn gerade "nothing compares to you" im Radio läuft.



Donnerstag, 20. August 2015

NICHT freuen!

"Da müssen Sie sich nicht freuen", sagt der Busfahrer in Leipzig zu mir. NICHT freuen!
und das kam so: anstatt wie vorgeschrieben vorne beim Fahrer einzusteigen, habe ich es gewagt die hintere Tür des Busses zu benutzen. Die ist geöffnet, weil Menschen aussteigen wollen.
Kaum im Bus dröhnt es über den Lautsprecher:


"ich habe die Tür nicht umsonst erst so spät geöffnet!!!"


Eine Frau flüstert mir leicht betreten zu: "der will Ihr Ticket sehen..."
Also rufe ich ihm zu: "jaha...bin unterwegs zu Ihnen..." was etwas dauert, weil ich niemanden über den Haufen laufen will. Viele andere Fahrgäste haben nämlich brav den richtigen Eingang benutzt und kommen mir nun entgegen. Endlich angekommen, zeige ich lächelnd dem Herrn Busfahrer mein Ticket, worauf er mir grimmig befiehlt: "Da müssen Sie sich nicht freuen".
Ich lächle selbstverständlich weiter. "naja...weinen muss ich aber auch nicht..."
Erst recht nicht, weil mir die Frau von vorhin freundlich einen Platz zum Sitzen anbietet. DANKE. richtig nett. Ich FREUE mich. Gute Fahrt.

Dienstag, 18. August 2015

Voll up to date

Neulich bei der Arbeit......

"Ich kenne mich total gut aus mit diesen Videospielen. Pac Mac und wie die alle heißen."



Montag, 10. August 2015

Thank you for not smoking

wilde Möhre Festival 2015

Mittwoch, 5. August 2015

über die Götter und den richtigen Moment

in Österreich sind die Götter unterwegs. Mit ihren Frauen.
Jedenfalls in dem Moment, in dem ich dort vorbeifuhr..... genau im richtigen Moment, wie sich jetzt herausstellt: 
 aus Göttin wird wieder Gott



Dienstag, 7. Juli 2015

einfach mal die Welt retten


"ist doch schön, was so alles am Wegesrand wächst", denke ich, als ich das Foto mache. Poste es heute morgen auf Facebook und der Spruch auf dem Foto wird zum persönlichen Test.
Wie gut sind wir alle im Welt retten? Können wir nur Fotos posten oder sind wir Menschen der Tat und gehen es direkt an?

Ein Facebookfreund kommentiert, es sei wohl noch zu früh - niemand mache mit beim Retten der Welt.
Als ich antworte, er könne ja schon man anfangen, wird es haarig.
Ich mutmaße er fühlt sich ertappt, denn er schickt den schwarzen Peter an mich zurück.
Ob ich denn schon alle meine weltrettenden Aufgaben erledigt hätte - mal weniger labern - stattdessen machen, so seine Reaktion sinngemäß.

Er hat recht. Auf eine Art. Auf eine andere finde ich es richtig doof, was er da schreibt. Was weiß er denn schon über meinen Beitrag für eine schönere Welt? Offenbar nicht viel - und damit wohl genauso wenig, wie ich über seinen.
Ich ärgere mich über das "Gepöbel" und nahtlos über mich. Dass mich das ärgert ist schlicht ärgerlich. Denn nun geht's genau in die falsche Richtung. So wird das heute nix mehr mit dem Weltfrieden.

Ich spüre, mein Gegenüber ist wütend. Worauf weiss ich nicht, aber ich bekomme es ab.
Und ich segele auf die Gefahr zu, verbal ebenso unfriedlich zu werden.
Also tue ich jetzt etwas für eine bessere Welt: Klappe halten und die Welt mit unserem Kleinscheiss in Frieden lassen.

Fubdort: Halle / Saale

Donnerstag, 2. Juli 2015

Für Uwe-Rainer - soviel Zeit darf sein

Mein herzlicher Gruß geht heute an Uwe-Rainer, der mich heute früh auf dem Weg zur Arbeit daran erinnert hat, hin und wieder innezuhalten.
Mein Weg führt durch die Fußgängerzone von Halle an der Saale und da sitzt er. Um halb acht morgens auf dem Schoß von Zither- Reinhold. Die Figur an dem Brunnen vor der Bank.

Als er mir anbietet, neben ihm Platz zu nehmen, will er mich noch anschnorren - aber dann entscheiden wir uns für ein kleines Gespräch.
Kennste den Typen hier auf dem ich sitze? Und ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung habe.

"Ja, so ist das - da gehste tausendmal hier vorbei und guckst gar nicht richtig hin. Sollten wir mal öfter tun."
Wie recht er hat. Dann sprechen wir so über dies und das und die Figur wackelt etwas bedenklich bei seinen ausladenen Handbewegungen. Auf meine Sorge hin sagt er "ist doch ganz einfach - setzte Dich jetzt eben daneben, dann ist alles stabil."

Gesetzt hab ich mich nicht aber ich hab ihm versprochen ihn im Radio zu grüßen.
"Ich heiße Uwe-Rainer." Oder nur Uwe. Manche haben keine Lust so einen langen Namen zu sagen, die sagen dann nur Uwe."

Lieber Uwe-Rainer. Soviel Zeit darf sein. Hier nun mein zweiter Gruß an Dich:
Danke für die kleine Lehrstunde. Jetzt kenne ich den Zither-Reinhold und seinen Brunnen.
An dessen Rand gar nichts anderes stehen kann, als das hier:

'Wer den Flügelschlag der Erde nicht empfindet, der bleibt Kreatur dieser Welt'

ZITHER-REINHOLD zum ANGUCKEN



Mittwoch, 1. Juli 2015

wie gehts?

Auf dem Weg nach Hause laufe ich an dem Herrn mit der Bierflasche vorbei. Er sitzt da öfter, nehm ich an. Vielleicht wohnt er auch dort auf der Strasse. Er sieht jedenfalls n bisschen danach aus.

Er: na, wie gehts?
Ich: gut gehts - und selbst?
Er: ach manchmal gehts - und sonst gehts eigentlich.
Ich: na dann gehts ja. 





Dienstag, 30. Juni 2015

Let me entertain you

Vor etwa einem Jahr war ich im Urlaub auf....Mallorca....nunja.. Einzelheiten hier:
Mallorca 2014
was mir aber jetzt erst wieder einfällt ist der schon ganz besonders spannende Hinflug.
Weniger für mich als für meine zwei Begleiter. Nennen wir Sie Flugangst und Flughengst.
Da sitze ich also zwischen IHR, die mit der Angst, und IHM, der mit dem Hengst und lasse mir meine rechte Hand zerquetschen als der Flieger abhebt. SIE hat nur noch ein Ziel: das vom Personal liebevoll angekündigte Film-ablenkungs-angebot auf dem Monitor über uns. IHM sind Filme grad total egal. Er begnügt sich mit männlichen REALITÄTEN. Und ICH - mittendrin.


SIE leicht panisch "wann kommt denn jetzt das Entertainmentprogramm?!"
ER  leicht gehaucht "hhhaallloooooooooohhhhhhh"
ICH  "gleich....SEINS läuft ja schon...grad an uns vorbei. Kurze Jeans und T-Shirt."


Wir haben es alle überlebt. ANGST, HENGST und der TYP in den Jeans.


Ach ja...und die HAND.


Ach ja...und sogar MALLORCA......



Montag, 29. Juni 2015

Rechenschwäche?

.....wenn das mein Mathelehrer wüsste. Er würde mich nie wieder auslachen.

(Leipzig)

Freitag, 26. Juni 2015

Kompliment des Tages

Er: "na - was machste da?"
Ich: Ach, ich schau mir die Fotos bei facebook an, die ich in den vergangenen Jahren gepostet hab. Guck, das zum  Beispiel!"
Er: "krass! da siehste noch jung aus........" Im Gesicht steht nun geschrieben, dass das Gesagte bereits bereut wird.
Er nochmal: "also im Vergleich zu....."

Nunja....es war nicht mehr zu retten. Aber man wird ja nu auch nich jünger, nech?


#dukannstnichtimmersiebzehnsein




Mittwoch, 24. Juni 2015

Don't stop believing

Wenn Dir Deine beste Freundin ein Lied vorspielt, das sie nicht mehr loslässt. Einfach so.
"Ganz alter Schinken."
Wenn Du das dann genauso empfindest. Einfach so.
Wenn kurz darauf genau dieses Lied aus einem Ghettoblaster von Jugendlichen durch den Wald schallt.
Dann ist das Liebe. Einfach so.




Montag, 15. Juni 2015

3-2-1

Leipzig Südvorstadt

Dienstag, 9. Juni 2015

Yoga oder Schuhe

Yoga ist toll. Und wenn Du nur weniger Rückenschmerzen auf Deinem Bürostuhl hast...Aber da geht ja noch mehr.

So erklärte der Yogalehrer meines Vertrauens vor Kurzem, dass irgendwann ganz von allein das Interesse an materiellen Dingen verschwindet. Kennen Sie vielleicht: Der eine verkauft sein Auto, der andere zieht in eine kleinere Wohnung oder verschwindet ganz aus der Stadt und zieht mit ner Kuh auf's Land...

Und plötzlich dämmerte es einer Schülerin, dass es NOCH extremer geht.

Entsetzt rief Sie: "heisst das, selbst Frauen haben dann keine Lust mehr, Schuhe zu kaufen?!?" 


.....sollte Ihnen Ihre Frau in nächster Zeit immer öfter barfuß die Wohnungstür öffnen, wissen Sie was passiert ist. Fahren Sie das Auto in die Garage und schliessen Sie ab. Bevor es zu spät ist.

Dienstag, 2. Juni 2015

Mittwoch, 27. Mai 2015

Trainspotting

warum mir diese Geschichte aus dem Jahr 1998 gerade heute einfällt, weiss ich nicht.
Aber offenbar hat sie Spuren hinterelassen, denn mein Kopf kennt sie noch.

Damals war ich für einige Monate in Frankreich, Toulouse. Eines Abends sitze ich der Bar Basque. Ein eigentlich ganz netter Laden. Bis auf die Toiletten. Allein der Vorraum verspricht nichts Gutes. Als sich die Toilettentür öffnet, kommt mir ein Mädchen mit verzerrtem Gesichtsausdruck entgegen. Sie sagt nur ein Wort:

TRAINSPOTTING

Wer den Film gesehen hat, ist nun im Bilde. Sie hatte leider recht.

Der Beliebtheit der Bar hat es wohl keinen Abbruch getan. Die gibts heute noch. Vielleicht fahr ich mal wieder hin. Könnte ja sein, dass die da auf den sanitären Anlagen zwischenzeitlich mal den Film gewechselt haben.

Dienstag, 26. Mai 2015

Gott sei Dank

Am Wochenende war ich in der Kirche.
Das passiert selten aber es passiert. Ich bin da ja nicht sooo.
Aber da gabs n Konzert. Orgelmusik. Mag ich. Also warum nicht?

In der Thomaskirche in Leipzig ist es rappelvoll. Auf der Suche nach einem Sitzplatz denke ich noch "vielleicht führt es Dich ja an einen Ort, der etwas Besonderes hat."
Und dann, als ich sitze, beginnt der Mann hinter mir seiner Begleitung zu erklären, dass er als Verwandter mit nach oben darf. Da wo der Chor singt. Man könne ja gleich mal raufgehen. Denn da sehe man die Jungs wenigstens.

Chor? Rauf? Ich drehe mich um:
"Verzeihung...Sie können nicht zufällig noch jemanden mit rauf nehmen?"

Wenig später gehts nach oben. Vorbei an den Umkleiden des berühmten Chors sozusagen Backstage.
Es dauerte keine zwei Takte, da hab ich geweint. Ohne Witz. Das war im wahrsten Sinne des Wortes umwerfend. Mich hats umgehauen und da sag ich doch mal: Gott sei Dank.


Donnerstag, 21. Mai 2015

Grinsegesicht

“A smile is happiness you’ll find right under your nose.” (Tom Wilson)
Leipzig Sachsenbrücke

Montag, 18. Mai 2015

Kompliment des Tages

Wochenende. Irgendwo in Bonn auf dem Trödelmarkt. Es ist noch früh - morgens kurz vor neun.
Die Laune ist b e s t e n s.
Wir zwei Freundinnen haben uns ne Weile nicht gesehen.
Unser Lachen erscheint allerdings etwas verdächtig. Sagt der Typ hinterm dem Trödel-Stand doch ernsthaft zu uns:

"boah, guck...am frühen Morgen schon total dicht."







Montag, 11. Mai 2015

S-Bahngeflüster

Montag Morgen in der S-Bahn.
Sie steigt ein. Er sitzt schon. (Er sieht aus, als würde er sich gleich übergeben. Schade, dass ich ihm gegenüber sitze)

Sie: "darf ich mich neben dir setzen?"
Er: "na von mir aus."

Dazu das Gesicht - die Charme-Offensive ist rund.

Dann gehts los:

Er: "die vom Arbeitsamt sind echt bekloppt. Die schicken dich immer zu Jobs, die voll weit weg sind - auch wenn die was in der Nähe haben. Aber ich hab mir meinen schon erzogen. Ich sach ja immer, besser man erzieht, als wenn man selber erzogen wird."

Sie: "ist der noch jung?"
Er: "Ansichtssache. Nicht so jung wie ich aber schon jung."

Sie: "ach guck mal, die da"
Beide winken einer jungen Frau, die gleich einsteigt.
Sie: "Die hat schon wieder einen intus"
Er: "?"
Sie: "jaja, die trinkt gerne einen." (Es ist Montag 6 Uhr irgendwas..dass die Lady vor mir den Alkoholpegel eines Menschen durch eine Fensterscheibe messen kann ist schon beeindruckend)
Er: "manche kommen ja mit der klar - ich nich."
Sie: "nee, ich nich."

Ich komme auch nicht klar. Mit den zwei Lästerköppen. Mittlerweile sehe ich wohl aus wie er.
Kurz vorm Vulkanausbruch meines Magens. Jetzt wird mir klar: der Bahnstreik vergangene Woche war ein Segen. Here we go again.

Danke Claus Weselsky für eine Woche Seelenfrieden.

Freitag, 8. Mai 2015

Anti-Meckern

neulich auf der Arbeit.....

"also nee - Deine Zufriedenheit ist doch nicht normal. 
 Du bist total Anti-Meckern - ist ja abartig."

Kann ich mich jetzt nicht drüber beschweren.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Praktische Bautipps eines Ästheten

    
Leipzig Südvorstadt

Montag, 4. Mai 2015

ich kann sie alle haben.

vor einiger Zeit erlebte ich eine Überraschung auf dem Weg zur S-Bahn. Ich wollte gerade die Treppen zum Bahnsteig hinaufspurten, als mich eine junge Stimme hinter mir zurückhielt:

"Hey..hallo Du..warte bitte."

Als ich mich umdrehe, schaue ich in ein leicht nervöses Jungengesicht.
"Ich musste Dich einfach ansprechen, Du bist so wunderschön." (Ich schwöre - das hat er wirklich gesagt....es gibt sie noch - die ganz grossen Worte)

Wie bitte? Also, huch. Danke aber...WIE BITTE? Der Junge Mann könnte mein Sohn sein!

"....wow...danke - wie heisst Du denn?"
"Johannes"
"Johannes - vielen Dank für das tolle Kompliment."

Das war nicht, was Johannes hören wollte. Jedenfalls nicht genug. In seinem Gesicht konnte ich deutlich ablesen: "Danke...ja schön und gut - aber WOMIT!? Ist das alles?"

Es war alles, was ich ihm geben konnte. Plus x:
"Johannes - ich danke Dir und muss jetzt zum Zug. Bitte bleib mutig!"

Nun gut...was soll mir diese Begegnung sagen? Ich kann sie alle haben. Alter spielt keine Rolle. Johannes hatte den Durchblick verloren. Echte Gentlemen wachsen nach. Fehler passieren. Oder habe ICH  einen Fehler gemacht? Vielleicht hätte ich ihn adoptieren sollen. Wär zumindest das Thema schon mal abgehakt.

In diesem Sinne: bleiben Sie mutig. Gern auch über 18.


Dienstag, 28. April 2015

hier kriegen Sie Ihr Fett weg

Hinter meinem Arbeitsplatz ist ein Innenhof. Und da muss irgendwo eine Imbissbudenküche sein. Denn: regelmässig ab 10/11 Uhr ist es nicht zu überriechen.
Man frittiert. Leidenschaftlich. Davon gehe ich aus. Jetzt ist es etwas blöd, dass ich so einen Friteusengeruch gar nicht so gut ausstehen mag. Um nicht zu sagen....igitt...

und so kam es, dass irgendwo in Halle an der Saale ein Fenster geöffnet wurde aus dem eine Stimme rief:

"Nu lasst das doch mit dem Frittieren. Das ist doch auch keine Lösung!"

Geholfen hat es natürlich nicht. Ich nehme an - sogar ganz im Gegenteil - demnächst werde ich mit heissen Pommes beworfen.

Montag, 27. April 2015

ich bin die Leute, die ich hasse

...manchmal bin ich zickig. Sehr selten. (ehrlich) Und das gefällt mir gar nicht.
Denn dann bin ich die Leute, die ich hasse.
Wenn es passiert, dann meist an einem Montag. Warum ist das denn so?

Diese Frage stelle ich mir jetzt, einen kleinen Zick-Anfall und eine Entschuldigung später.

Wenn Mittwochs bei der Arbeit nichts an seinem Platz ist. Die Technik zusammenbricht. Ein oder 12 Kollegen schlechtgelaunt zur Tür reinkommen: das macht mir nichts. Ich bleibe gut gelaunt.
Nur Montags...da bringt mich das manchmal aus dem Konzept. warumwarumwarumwarumwarum?

Ich weiss es nicht. Denn in den unendlichen Weiten meines Herzens hab ich Euch alle lieb.
Auch den Montag. Der kann ja nu am wenigsten dafür.
Also: mehr Z-EN - weniger Z-icke. Ist doch ganz einfach.

GEHT MIR HALT EINFACH NICHT AUF DEN KEKS, ja??!!



Freitag, 24. April 2015

Lieblingskollegen

auf dem Weg zum Lieblingskollegen, leider übertreten. Disqualifiziert.

"ich hab gestern mal in Deinem Blog gelesen. Du bist ja richtig witzig."

wobei...wo er recht hat, hat er recht.

Montag, 20. April 2015

Logisch

Vor Kurzem habe ich vergeblich ein Buch in meinem Regal gesucht.
Es war weg. Rätselhaft.
Tage später steht es wieder da, als wär nix gewesen. Offenbar war das Buch konsequent seinem Titel gefolgt.

"ich stehe nicht mehr zur Verfügung"

Donnerstag, 16. April 2015

Dienstag, 14. April 2015

Wunderbar

Die Frage ist nicht, was man betrachtet, sondern was man sieht. (HENRY DAVID THOREAU)
auf dem Jakobsweg 2014

Samstag, 11. April 2015

Telefonterror

Ja. Ich bin tatsächlich genervt. Von der riesigen Auswahl. Der enormen Schnelligkeit. Der vergessenen Ruhe im Leben..

Wir können uns über Telefone und Computer in Sekunden Nachrichten schreiben. Fotos senden. Früher musste dafür ein armer Bote nen langen Ritt hinlegen. Was ja richtig blöd ist, wenns eilt.
"Komm schnell, das Haus brennt" muss ich acht Tage später auch nicht mehr in einem Brief nachlesen.

"ich liebe dich" kommt da schon romantischer auf Papier als per SMS und ist eine längere Reise wert.

Vor kurzem bekam ich eine SMS von einer Freundin. Ob sie schnell was bei mir abholen könne.
Ich war aber nicht zu Hause und vor allem beschäftigt. So hatte ich das Handy ausgeschaltet.

Als ich es wieder anstellte, hatte ich nicht nur eben diese eine Frage im Display sondern noch zwei weitere Nachrichten. Weil ich mich nicht in Sekundenschnelle gemeldet hatte schrie mich die SMS förmlich an. "Frau Strauß???"
Und dann noch "alles gut?!!"

Da hätte ich mein Telefon am liebsten aus dem Fenster geworfen. Weil mich das wirklich richtig entsetzt hat wie ungeduldig wir offenbar geworden sind.
Können wir nicht einfach mal etwas tun ohne dabei aufs Handy zu gucken oder es mit demselben im Internet festzuhalten?

Ja. Es war alles gut. Bis ich das Telefon eingeschaltet habe.

Auf dem ich übrigens diesen Text hier getippt habe. Aber das verrate ich Ihnen per Brief. Kommt dann zu Pferde in den nächsten Monaten an. Wenn der Bote nicht schlapp macht...




Donnerstag, 9. April 2015

Donnerstag, 2. April 2015

Schokolade zweiter Teil

Soeben fand ich Schokolade.
Bleibt nun auf den Hüften. Schade.

Schokolade

Ich dachte an Schokolade
und dass ich grad keine habe. Schade.

Mittwoch, 1. April 2015

das schönste Fest des Jahres

"Ich hatte mal einen Freund, mit dem hab ich immer Ostereier versteckt. Warum haben wir eigentlich Schluss gemacht? Das war voll lustig."



Mittwoch, 25. März 2015

:)





Sonntag, 22. März 2015

immer wieder Sonntags

"Wir werden nie wissen, wie viel Gutes ein einfaches Lächeln vollbringen kann."
(Mutter Teresa)





Donnerstag, 19. März 2015

Pimp up my Redewendung

 neulich bei der Arbeit:

"toll, wir sprechen morgen über Glück!!

"ja, da gibt's doch auch diesen Spruch,ne?  Wer ficken will, muss glücklich sein."

"....und was haben wir sonst noch für Themen?"

"ach, das ist heute weder Fleisch  noch Wurst."

Mittwoch, 18. Februar 2015

neulich bei der Arbeit

"guck mal - da drüben knutschen zwei Vögel!"

"ja und?"

"es ist Vögelzeit!!"

"tut mir leid, ich hab jetzt echt grad keine Zeit zum Vögeln."



Freitag, 13. Februar 2015

die besseren Christen

 neulich am Handy....:

"ich war im Skigebiet XY. Das war ganz  nett"

"fahr doch mal nach YZ - da sind die besseren Christen"

"?!"

"PISTEN!!"

Donnerstag, 12. Februar 2015

Mittwoch, 11. Februar 2015

50 Shades of...

"Guckst du 50 Shades of Grey?"

"Nee. Wenn ich will, dass mich was am Arsch berührt statt vorbeigeht, hab ich hoffentlich ne bessere Alternative."






Dienstag, 10. Februar 2015

SMELLS like TEEN SPIRIT

forever. Steht ja drauf.

Montag, 9. Februar 2015

Kleine Sprachschule




(Leipzig Gohlis)

Sonntag, 1. Februar 2015

Perlen eines Abends

"Also wenn ich mal älter bin, dann will ich..."
"Mir egal. Wenn du mal älter bist, bin ich schon tot."
~~~~
"Mann ist das laut hier. Da kann man sich gar nicht ordentlich unterhalten."
"Siehst Du...der Unterschied zwischen uns ist, Du willst Dich ordentlich unterhalten - ich nicht"
~~~~




Samstag, 31. Januar 2015

Guten Morgen





Donnerstag, 29. Januar 2015

Mittwoch, 28. Januar 2015

Überraschungsgast

"ich hab noch einen Überraschungsgast. XY kommt auch."
"jetzt ist es aber keine Überraschung mehr, klar, ne?"
"ja. das hat mich jetzt auch überrascht."

Freitag, 23. Januar 2015

Montag, 19. Januar 2015

Donnerstag, 15. Januar 2015

Mittwoch, 14. Januar 2015

Straussenweisheit

Die Liebe ist die kleine Schwester des geliebten Lebens!

(Botho Strauss)

Dienstag, 13. Januar 2015

Lügenpresse. Unwort des Jahres 2014.

und hier die live Job-Doku dazu:

"ich lese gerade ein Buch von einem Journalisten, der..."
"ein richtiger oder so wie wir?"

Freitag, 9. Januar 2015

Das Leben ist kein langer, ruhiger Fluß

haben die das nicht damals in diesem Kinofilm behauptet? Das Leben sei ein ruhiger Fluß?
Also mein Boot fährt woanders lang. Was für'n Glück, dass das Leben auch mal ein reißender Strom ist. Doof ist nur, dass wir uns nicht immer treiben lassen.

Schön, was dieser weise Kerl dazu sagt:

Difficulties come to test you, and thereby to help you by strengthening your will, patience, and power of endurance. Be bold. Be cheerful. Be calm, cool. Be collected at all times, even in the face of difficulties. There is no spiritual sadhana (practice) completely free from obstacles and difficulties. Defeat and failure have their purpose. Criticism too has its uses.
-Swami Sivananda Saraswati-

Mittwoch, 7. Januar 2015

auf den Punkt gebracht

Leipzig Südvorstadt

Montag, 5. Januar 2015

neulich bei der Arbeit....

beim Radio wird hart gearbeitet. Das ist klar. Während sich das Nachrichtenpaar noch unschlüssig ist "Schnecki, wollen wir um Halb die Neonazis machen?", steht für meine Sendung offenbar Großes an, wie der liebe Kollege aus dem Hörerservice bemerkt:
"ich hab gehört, Du machst demnächst nen Arbeitsdreier?"

"Ja genau. Mehr Sex bei der Arbeit - da hat man sofort an mich gedacht."


Samstag, 3. Januar 2015

Sag mal..

Sind das Herzchen oder Ärsche?